Sportgemeinschaft "Blau-Weiß" Pausin e.V.

 
Entwicklung einer Sportgemeinschaft

SG Blau-Weiß Pausin e.V.

 

Einen wesentlichen Anteil an der sportlichen und kulturellen Entwicklung im Ort Pausin hat die Sportgemeinschaft Blau-Weiß.

Ihre Gründungsmitglieder im März 1963 waren:

Willi Graef,

Rita Becker,

Peter Thim,

Bruno Lange

Heinz Busse.

 

Der Name Blau-Weiß Pausin wurde nach den Farben der Trikots gegeben, welche bereits bei Sportveranstaltungen im Volleyball getragen wurden.

Im Jahre 1970 löste sich die Sektion Schach der SG Traktor Wansdorf auf.

Die Pausiner Schachfreunde schlossen sich der SG Blau- Weiß an und gründeten ihre Sektion Schach.

Mit der Gründung der Allgemeinen Sportgruppe im Jahre 1981 zählte die Sportgemeinschaft 65 Mitglieder, deren Gesamtleitung Sportfreund Fritz Bathe bis 1989 übernahm.

In den Sommerferien 1962 wurde am Westteil des Dorfangers ein altes Fischernetz zwischen zwei Lindenbäumen befestigt.

Mit Stöcken oder Hacken wurden die Linien eines Volleyballfeldes abgesteckt.

An den Eckpunkten legte man Kleidungsstücke ab.

Fast täglich bis zur Dunkelheit wurde volkssportmäßig, teilweise nach selbst aufgestellten Regeln, „Volleyball" gespielt.

Wir als Kinder waren von dem Spiel total begeistert. Diese Begeisterung übertrug sich auch auf ältere Jugendliche, die sogar Hinweise und Anleitungen zur Verbesserung unserer Spielweise gaben.

Dieses rege Treiben beobachteten damals viele Eltern mit Wohlwollen, sahen sie doch ihren Nachwuchs in positiver Tätigkeit. So wurde der Gedanke aufgegriffen (und in die Tat umgesetzt), einen Volleyballplatz zu bauen und Materialien wie Netz und Bälle zu kaufen.

Die materielle Sicherstellung wurde von der Gemeinde getragen.

Sportfreund Bruno Lange nahm sich der Sache an, befasste sich mit Spielregeln, holte sich Rat und Anleitung von Übungsleitern, wie z.B. Peter Wechslung von Einheit Oranienburg und begann mit dem Trainingsbetrieb für interessierte Kinder und Jugendliche.

Die Beteiligung war so groß, dass schließlich Rita Becker, Peter Thim und Heinz Busse mit ihm gemeinsam die Volleyballbegeisterten trainierten.

Das Training fand überwiegend bis spät in den Herbst hinein im Freien statt.

In den Wintermonaten wurde es im Saal der Gaststätte Pleßow organisiert.

Hier brachte man viel Verständnis für die Kinder auf.

Um Elemente wie „Baggern", ,Pritschen" und „Angabe" zu beherrschen, also einen Spielaufbau technisch sauber spielen zu können, musste hart über einen längeren Zeitraum trainiert werden.

Die ersten größeren Erfolge wurden 1965 mit 1. Plätzen der männlichen Schüler, männlichen Jugend B und weiblichen Jugend B bei der Kreisspartakiade erzielt.

Es folgten u.a.

1966:

1. Platz männlichen Schüler (Kreisspartakiade),

3. Platz weiblichen Jugend B (Bezirksmeisterschaft);

1967:

1.    Platz männlichen Schüler (Bezirksmeisterschaft),

2.    Platz männlichen Jugend B (Bezirksmeisterschaft);

1968:

1. Platz männlichen Schüler B (Bezirksmeisterschaft);

1969:

1. Platz männlichen Jugend B (Bezirksmeisterschaft);

1970:

1. Platz männlichen Jugend B (Bezirksmeisterschaft).

 

Die Sportfreunde Klaus und Siegmar Thim wurden 1967 und 1969 als beste Aufbauspieler bzw. Angriffsspieler bei den Bezirksmeisterschaften geehrt.

Sie, Jürgen Weber und Herbert Kandit spielten in der Bezirksauswahl Potsdam und nahmen an der Kinder- und Jugendspartakiade der DDR teil.

Trainer und Betreuer Bruno Lange, Heinz Busse und Hubertus Christoffer investierten viel Freizeit, oft sogar Urlaub, um uns die Teilnahme an Trainingslagern und Wettkämpfen zu ermöglichen.

Umzug, Ausbildung, Armeedienst und Schichtarbeit führten in den 70er Jahren leider zur Auflösung des Spielbetriebes im Volleyball.

Siegmar Thim, Klaus Thim, Jürgen Weber und Dietmar Bathe spielten bei Stahl Hennigsdorf in der Bezirks- und DDR-Liga, Burghardt Schmerberg in der Bezirksliga bei Neuseddin, Rita Becker, Marianne Schulz und Elke Raubaum bei Dynamo Potsdam aktiv weiter.

Anfang der 80er Jahre wurde der Spielbetrieb in der Kreisklasse und Kreisliga dann wieder aufgenommen. Ohne Trainingsmöglichkeiten, abgesehen von einer kurzen Zeit in der Schule Bötzow, belegten die Volleyballfreunde: Klaus Thim, Siegmar Thim, Burkhard Klitzke, Dietmar Bathe, Siegolf Lemke, Uwe Lemke, Manfred Kraatz, Michael Bernd, Andreas Riese (Bötzow) und Burghardt Schmerberg einen 1. und 3. Platz,

Als Abschluss beteiligten sich die Spieler im Wettkampf um den Landsport- Bezirkspokal, erreichten die Endrunde mit 8 Mannschaften und erkämpften sich am 1. Mai 1984 den Titel.

Es war wie immer, 8,9,10 Klasse!

Nachzutragen wäre nur, dass es heute leider keine Sektion Volleyball und keine allgemeine Sportgruppe der Frauen mehr gibt. Erfreulich aber ist der Fortbestand der Sektion Schach, deren Aktive in den letzten Jahren zur einzigen soliden Basis der Sportgemeinschaft geworden sind. Sie beteiligten sich von 1970 bis 1989 mit zwei Mannschaften am Spielbetrieb in der 1. Kreisklasse und der Kreisliga.

Sportliche Erfolge waren ein 1. und 3. Platz in der Kreisklasse 1980 und 1981, ein 3. Platz in der Kreisliga 1981 und beachtliche 4. und 5. Plätze in der Kreisliga 1989.

Gegenwärtig wird in der Sportgemeinschaft Blau-Weiß ausschließlich Schach gespielt. Im Spieljahr 2002/2003 nehmen drei Mannschaften am offiziellen Spielbetrieb teil. Die 1. Mannschaft kämpft in der Regionalliga Nord um vordere Plätze, während die 2. und 3. Mannschaft sich in der 2. Regio­nalklasse Havelland behaupten.

Durch Neuzugänge, Verstärkungen und leistungsbedingte Aufstellungen der letzten Jahre konnte die 1. Mannschaft ihre Spielstärke stark verbessern.

Darüber hinaus nahm im September 2001 eine Seniorenmannschaft an der 2. Senioren-Mannschaftsmeisterschaft im Schnellschach teil, wo sie einen beachtlichen 4, Platz erzielte.

 

Für dieses gute Ergebnis kämpften die Schachfreunde

Wolfgang Falkowski (Gastspieler)

Manfred Grabara,

Hans Knapp,

Wolfgang Peger

und Fritz Bathe.

 

Der Schachfreund Manfred Grabara beteiligt sich regelmäßig an Seniorenmeisterschaften und Turnieren, wo er für die SG Blau-Weiß Pausin immer gute Ergebnisse erreicht hat. Er wurde mehrmals in die Landesauswahl berufen, nahm an Einzelweltmeisterschaften der Senioren teil und erzielte beachtliche Ergebnisse.

Um den Nachwuchs zu fördern und zu sichern, gibt Sportsfreund Bruno Lange in der Kita Pausin Erfahrungskurse im Schach. So ist es möglich, dass generationsübergreifend Schach in einer Mannschaft gespielt wird. Zum Beispiel:

Fritz Bathe (73 Jahre),

Kenny Forschert (13 Jahre) und

Marcus Leck (13 Jahre).

Ein räumliches Problem hatte die Sektion Schach über Jahre mit dem Spiel- und Trainingsbetrieb, welches leider auch nach Eröffnung der neuen Waldschule bisher nicht endgültig gelöst werden konnte.

Abschließend noch ein Tipp für alle Schachfreunde:

Schachinteressierte für die Regionalliga (1. Mannschaft), die 2. und 3. Mannschaft (Regionalklasse Havelland) sowie für die Jugendmannschaft aber auch alle Hobbyspieler können sich Dienstag (jede Woche) ab 19.00 Uhr in der Waldschule Pausin, Am Anger 18A oder telefonisch bei Manfred Kraatz (033231/ 60454)  melden.

SG Blau-Weiß Pausin
B. Schmerberg
M Grabara
B. Lange



  
 
Sportgemeinschaft "Blau-Weiß" Pausin e.V.
14621 Schönwalde-Glien OT Pausin
Schachverein Bild1 Schachverein Bild2
  

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